DAVID SEMPER

*1980 in Wuppertal, lebt und arbeitet in Neuss

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Die alltägliche, kulturelle und geologische Geschichte von Materialien, Gegenständen und Orten bildet den Schwerpunkt meiner Arbeit.

Bei vorgefundenen Räumen und Gegenständen interessiert mich deren Vergangenheit, Materialität und ihre gegenwärtige Bedeutung. Die ortsbezogenen Objekte und Installationen sind häufig einmalige Interventionen.

Die „nomadischen“ Arbeiten sind festgelegte Ideen, die sich je nach Ausstellungssituation unterscheiden und transportabel sind.

Von diesen Werken entwickeln sich einige während einer Ausstellungsdauer (ohne mein Eingreifen) noch weiter, verblassen oder werden deutlicher. Andere Prozesse enden hingegen während des Ausstellungsaufbaus oder finden im Atelier statt. Diese Arbeiten beziehen sich entweder auf die Eigenschaften des Stoffes an sich: Graphit schmieren, Kalk verputzen, Blei treiben… oder sie zeigen sich als eine assoziative Verknüpfung mit bestimmten Elementen, Gegenständen oder Situationen.

Durch die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Zustände entstehen Arbeiten zwischen Zeichnung, Skulptur und Malerei.

KYMATION (Haus Pfeffermann)
2012 / 2017
Eiersschalen in die Decke eingesetzt